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Check: Garmin eTrex 30

Checkstempel 200 purKlein, aber fein

Wenn Smartphones mit Displaygrößen von über 4 Zoll protzen, scheint es wohl doch auf die Größe anzukommen. Kann denn ein Bildschirmchen mit 2,2 Zoll, montiert an einem Motorrad, überhaupt noch was taugen? Die interessanten Daten einer Offroadtour ontour und nach der Tour am PC liefern, auf Feldwegen den Weg weisen und selbstredend auf der Straße navigieren, wäre schon toll.
Die bei Wanderern und Geo-Cachern beliebte
etrex Modellreihe vom GPS-Marktführer Garmin hat genau ein solch kleines Anzeigefensterchen. Nix groß, nix Touchscreen und telefonieren kannste damit auch nicht. Ich habe für euch das eTrex 30 im Geländeeinsatz gecheckt und ziehe dabei ein paar Vergleiche zum großen Bruder, dem Montana 600.

SireneBilder können per Klick vergrößert werden

Erster Eindruck:
DMenu kas ist aber klein. Ist das während der Fahrt zu gebrauchen oder taugt das nur für Wanderer und Geo-Cacher? Schön leicht ist es ja, keine 150 Gramm und robust sieht es aus. Das ist bestimmt regendicht und runterfallen darf es bestimmt auch mal, ohne gleich den Geist aufzugeben.

 

 

Lieferumfang:
Innen kÜbersichtlich, sehr übersichtlich ist das, was mich da aus dem Karton "anschaut". Außer dem Gerät selbst finden sich lediglich ein USB-Kabel zum Anschluss an den PC, eine Schnellstartanleitung, ein paar Sicherheitshinweise in x-Sprachen und der Hinweis auf die Downloadmöglichkeit eines Teilauszuges der Garmin Topo-Deutschlandkarte wider. Keine Aufbewahrungsbox oder Gürteltasche, nicht einmal eine Handschlaufe für Wanderer ist an Bord. Mager.

Bedienung:
Karte kEin Handschmeichler ist das kleine graue Ding. Im seitlich rundum gummierten Gehäuse gibt es fünf Tasten und dazu einen Joystick rechts oberhalb des Displays. Auch wenn der Joystick sich hin und wieder zweimal bitten läst, um den Befehl zu akzeptieren, läßt das eTrex sich damit schnell und verständlich steuern. Ein Touchscreen wird nicht vermisst. Die oberen Tasten auf der linken Gehäuseseite dienen zur Bewegung innerhalb der Menus und zoomen in der Karte. Die Menutaste darunter ruft jeweils ein kontextsensitives Menu auf. Das ist praktisch, zeigt diese Menu doch nur das an, was an dieser Stelle auch möglich ist. Die Verwirrung, die beim großen Bruder, dem Montana, ab und zu wegen der Vielfalt um sich greift, bleibt beim eTrex weitgehend aus.

Montiert kleinFlugs ist das eTrex 30 mit der Garmin Fahrradhalterung (muss separat gekauft werden) am Motorradlenker montiert. Nichts besonderes, mit Kabelbindern, passt aber gut und sitzt fest. Erstaunlich ist, dass das Garmin mit seiner Displaygröße an einer Enduro durchaus passend wahrgenommen wird. Das recht scharfe Display kann bei gemäßigtem Tempo einwandfrei abgelesen werden. Rechts am Gehäuse sitzt oben die Back-Taste, mit der man an jeder Stelle jeweils eine Ebene zurück springen kann, bzw. ins Hauptmenu wechselt. Darunter sitzt der Einschalter, der bei kurzem Betätigen, die Displayhelligkeit (die kann dann über den Joystick geändert werden), den Akkustand sowie die GPS-Signalstärke anzeigt. Basecamp kWie bei Garmin üblich muss man auch dem eTrex sagen, mit welcher Karte es arbeiten soll. Zuviel aktivierte oder sehr große Karten verlangsamen die Kartendarstellung. Im Reisecomputer kann man sich unterwegs jede Menge Zusatzinfos anzeigen lassen. Das Umschalten von Kartendarstellung zum Reisecomputer oder Kompass ist auch während der Fahrt gefahrlos möglich, vorausgesetzt man hat im Hauptmenu die Reihenfolge auf den Zugriff hin optimiert (Reihenfolge ist konfigurierbar). Bei jeder Tour aufpassen, dass die Trackaufzeichung nicht auf "nicht aufzeichen" eingestellt ist, sonst wird die Tour eben nicht gespeichert.

Reisecomputer k Die Ablesbarkeit des Bildschirms ist erstaunlich gut. Bei Tageslicht kann man die Beleuchtung komplett ausschalten und selbst in der Sonne ist das transreflektive Display sehr gut ablesbar. Vieles lässt sich individuell einstellen. Die unglaubliche Flexibilität des Montana 600 kann man nicht erwarten, aber es geht schon recht viel. Die Stromversorgung übernehmen Akkus oder Batterien im AA-Format.

 

 

Praxis:

  • Touren am Rechner planen (kostenlose Garmin-Software Basecamp), auf das Gerät übertragen und führen lassen
  • Routen aus dem Internet laden und nachfahren, was andere empfehlen (es gibt unzählige, besucht mal die Seite GPSies.com)
  • Bilder von GPS-Kameras (jedes aktuelle Handy kann so was) aufspielen und sich zum Motiv routen lassen
  • Straßennavigation 
  • Offroadnavigation mit routingfähiger Karte (gibt´s als OSM-Karte kostenlos) für Enduro, Mountainbike, Wandern,...
  • Ein eigenes Profil für seine Aktivität erstellen und damit Voreinstellungen festlegen (z.B. Profil "Enduro" anlegen und Fernstraßen, Mautstraßen, etc vermeiden einstellen)
  • barometrische Höhenmessung mit 3-Achsen-Kompass
  • Touren von anderen Bluetooth-fähigen Geräten empfangen

Höhe kDie Einsatzmöglichkeiten stehen dem Montana kaum nach. Die Vielfalt der Individualisierung ist etwas geringer, was die Bedienbarkeit eher erhöht. Die GPS-Genauigkeit ist super. Ruckzuck sind nach dem Einschalten ausreichend Satelliten gefunden. Die hohe Empfangsstärke sorgt dafür, dass auch in schwierigem Gelände, ob im Wald oder im Häusermeer, der GPS-Empfang nicht ausbleibt. Eine volle Akkuladung reicht bei gescheiten Akkus (ich stehe auf die eneloops von Sanyo) für mindestens zwei ganze Tagestouren. Ein klein wenig läuft die Karte der tatsächlichen Position nach. Liegt wohl am Prozessor, fällt aber nur bei höheren Geschwindigkeiten auf und ist nicht wirklich störend.

 

Einsatzbereiche:
Navigation k
Naheliegend sind:
- Offroadnavigation (Enduro, Mountainbike, Wandern,...)
- Straßennavigation
-
Geo-Caching, Wandern, Mountainbiken
-
Segeln
- Tachometer oder Reisecomputer mit vielen Zusatzinfos

Wer will nutzt den Angel- und Jagdkalender, den Sonnen- und Mondkalender, die Gezeitentabellen, Taschenrechner, und...

Kartenmaterial:
Zum Lieferumfang des eTrex 30 Garmin gehört die Downloadberechtigung für einen wählbaren Auschschnitt aus Garmins topografischer Deutschlandkarte. Mmmh, ein bisschen dünn. Optional bietet Garmin für viele Länder topografische Karten für den Geländeeinsatz, sowie Straßenkarten an.
Sehr gut ist die Möglichkeit, kostenlose Openstreetmaps Karten (OSM-Karten) aus dem Netz zu laden und auf das Gerät zu übertragen. Das Netz bietet alles was das Herz begehrt.

 

Pros:
- Navigation On- und Offroad
- Tourenplanung und -Import
- Flexibilität in Bezug auf Kartenmaterial (OSM)
- gute Tastenbedienung
- gut ablesbares Display
- hohe Individualisierbarkeit
- hohe Betriebsdauer
- vielfältige Einsatzmöglichkeiten
- absolut wetterfest

Cons:
- eine Aufbewahrungstasche hätte man schon dazu packen können
- Schutzfolie inklusive wäre auch nicht schlecht

- viele Möglichkeiten erfordern Einarbeitung
- bei dem Preis dürfte ein Satz Batterien dabei sein
- Halterung kostet extra

 

BetaBikes.de Meinung:
Ohne Protz, aber mit viel Spaß. So soll ein GPS-Gerät fürs Motorrad sein. Nicht nur die Hauptanforderungen erledigt das kleine Garmin problemlos. Sorgen um ein auf der Tour wegen "Treibstoffmangel" versagendes Gerät muss sich auch keiner machen. Die Akkus halten lange und Ersatzbatterien gibt´s überall zu kaufen. Die Ablesbarkeit bei allen Lichtverhältnissen ist prima. Einfach gut gemacht, ein bisschen in die Bedienung einarbeiten muss man sich trotzdem. Wenn man sich nach einer Tour die gefahrene Strecke nochmal auf der Karte oder mit Google Earth anschauen kann, ist das schon toll.

sehr empfehlenswert 3
Sehr empfehlenswert

Preis: 249,- EUR UVP

Bezugsquellen: Im Fachhandel, im Netz und auf der Herstellerseite.

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