Ernst,
lass uns ins Detail gehen:
Wenn die Madenschraube für die Vorspannung plan ist mit dem kleinen Gehäuse, in welchem sie ruht, dann ist das die "Nullstellung". Dann ist die Feder am wenigsten vorgespannt und der Auslasschieber geht sehr schnell auf. Dann hast Du den Attackemodus, der für schnelle Fahrt auf hartem Boden geeignet ist, zum Beispiel für MX oder Stoppelcross.
Meine Einstellung für normales Endurofahren mit einem gewissen technischen Anspruch ist bei den neueren Baujahren etwas 2 1/2 Umdrehungen reingedreht von ganz Plan. Bei den Älteren 3 1/2.
Mit diesen 2 1/2 bestimmst Du bei Auffahrten Deinen Standort. Mehr Drehmoment und damit wahrscheinlich mehr Dosierbarkeit erhältst Du, wenn Du weiter reindrehst, bis 3 1/2 bis 4 sind noch im Rahmen der Vernunft.
Alles weiter rein bringt, so wie Tolek das beschreibt, komfortables Rumrollen bei niederer Drehzahl, allerdings wird der Leistungszuwachs dann wieder ruppiger, wenn der Schieber ganz aufgeht, das kann man uphill auch nicht wollen.
BETA beitet im Zubehör eine eloxierte Flügelschraube an, damit kann man unterwegs und ohne den Inbus zu zückenim wahrsten Sinne im Handumdrehen unterwegs nachjustieren.
Frank