Hallo in die Runde!
Ich habe eine neue RR50 Sport Motard für meine Tochter gekauft und bin die ersten paar Kilometer damit klassisch mit wechselnden Drehzahlen und kein Vollgas gefahren...als alter Schrauber wollte ich das selber machen.
Dabei ist mir aufgefallen, daß im Übergangsbereich, je wärmer die Kiste wird das Gemisch zu mager ist. Wenn man etwas Choke "zieht" läuft sie deutlich besser! Daraufhin habe ich die Düsennadel zwei Kerben höher gehängt und das Problem ist deutlich geringer, aber noch vorhanden. Bei leicht erhöhter Drehzahl hört sich auch das Getriebe an, als ob ein Zahnrad zuviel Spiel hat, also Lagervibrieren...unschön aber hat natürlich nichts mit dem Gemisch zu tun...
Der Händler ist über eine Stunde (Auto mit Hänger) weg,und momentan mehr als voll, daher bin ich überhaupt selber aktiv geworden.
Zu meiner Person: Hab schon als Motorradmechaniker gearbeitet (lange her) und einige Motorinstandsetzungen gemacht. Auch so Sachen wie Hohnen, Zylindekopfüberholungen, Kurbelwellenumbau, eigene Nockenwellen und Zahnräder herstellen etc. Ich will damit nur sagen, daß ein "wenig" Fachkentnis vorhanden ist.
Jetzt habe ich aber keine Ahnung bzgl. dem Euro5 Gedöns und vielleicht hängt das Verhalten der Beta damit zusammen..
Meine Frage in die Runde: Sind diese Phänomene normal, oder eher ein Einzelfall? Kann es sein, daß die Grundeinstellung (84er Hauptdüse) mit der A20 Nadel 1.Kerbe bei einem neuen Moped angepasst werden muss?
Das Kerzenbild hab ich noch nicht angeschaut, aber oben rum zieht sie gut!
Gruß
Ingo (der Neue hier im Forum)