Thorsten schrieb:
Ich wundere mich immer wieder über die Diskussionen, die Alp200 würde schlecht anspringen, da ich so ein Verhalten überhaupt nicht bestätigen kann. Wenn ich nach einer Ausfahrt das Moped in die Garage schiebe, dann wird der Benzinhahn geschlossen. Den Vergaser bei bereits geschlossenem Benzinhahn extra vorher leerfahren, kann man sicherlich, aber ob das sein muß? Vor einer neuen Tour - auch Wochen später - öffne ich den Benzinhahn, warte ein paar Sekunden, damit Sprit nachlaufen kann, ziehe den Choke und wenn ich den Starterknopf auch nur schief anschaue, dann läuft das Motörchen. Immer, auch nach Wochen Garagenpause!
Allerdings gönne ich allen meinen Motorrädern Super98 oder Super100, kein Super95, da ich bei Super95 mit dem Bioäthanolanteil von bis zu 5% die Erfahrung gemacht habe, dass dieses - vor allem über Winter - ekelhaft verharzt und Vergaser bzw. Einspritzanlagen verkleben kann. Da braucht man dann vorsichtshalber die oben bereits erwähnte Überwinterungssuppe zusätzlich im Tank. Möglicherweise begünstigt Super95 die Startprobleme nach längerer Standzeit?
Seltsam, das alles ist so ziemlich genau das Gegenteil von meinen Erfahrungen. Alle meine Vergaser-Mopeds in den letzten 40 Jahren mochten es gern, wenn ich den alten Sprit nach längerer Standzeit ablasse, bzw. vorher den/die Vergaser leerfahre. Auch schon in Zeiten vor e5/e10-Sprit. Verklebte Einspritzanlagen kenne ich dagegen überhaupt nicht. Und das gute V-Power für meine SMR war nach einem Jahr im Kanister so mies, dass sogar der Rasemäher damit Probleme hatte.