Hi M@tt, du alter DRZ-Rider
Danke für deine Antwort. Batterie-Anschlüsse sind fest. Massefehler schliesse ich eigentlich aus, da der Fehler nur einmal auftrat und das Mopett erst 3 Monate alt ist. Habe gerade mal Tante Google gefragt, da kam folgendes raus:
Warum der Anlasser in der Sonne gestreikt hatDas BMS-Schutzschatung (Thermal Cutoff):Lithium-Ionen-Akkus in Motorrädern besitzen ein eingebautes Batteriemanagementsystem (BMS). Wenn das Motorrad bei 30 °C Außentemperatur in der prallen Sonne steht, heizt sich die schwarze Sitzbank und der Bereich darunter extrem auf (oft weit über 50 °C). Um eine Überhitzung oder Beschädigung der Zellen zu verhindern, regelt das BMS den maximalen Abgabestrom (die Amperezahl) massiv herunter oder blockiert ihn kurzzeitig. Der Anlasser bekommt nicht mehr genug Saft und dreht nur noch extrem mühsam ("zäh") durch.Erholung nach 30 Minuten:In der Pause (womöglich im Schatten oder einfach durch das Abkühlen der Luft) sank die interne Temperatur der Batterie wieder unter den kritischen Schwellenwert. Das BMS hat den vollen Startstrom wieder freigegeben, und das Motorrad sprang problemlos an.Erweiterter mechanischer Widerstand:Da der Motor vor dem Abstellen ebenfalls heiß war, kam die oben beschriebene höhere Kompression des heißen Triebwerks hinzu. Die temperaturgehemmte Batterie musste also gegen einen maximalen mechanischen Widerstand ankämpfen.
Macht für mich nun irgendwie Sinn. Nach der Pause und auch hier zu Hause springt sie ohne Probleme an. Spannung an der Batterie beträgt 13,2 Volt und steigt nach dem Starten auf 14 Volt an.
Werde Samstag wieder fahren und es mal beobachten.
Wenn es wirklich mit der Wärme zusammenhängt, bleibt wahrscheinlich nur die Lösung, bei diesen Temperaturen schneller zu fahren.
LG Thomas