Heinzelmann stellt vor...

Habe meine Alp 200 seit 09/2011. Da ich kein Freund von Plastik-Optik bin die so dem Zeitgeist entspricht, auch sonst versuche, Dinge nach meinem Geschmack umzubauen, habe ich Winter 2011 auf 2012 diverse Umbauten vorgenommen. Möchte die jetzt vorstellen. Genannte Teile alle in Eigenbau.

Heinzelmann

Motorschutz, aus Aramid/Kohlefaser, nicht geeignet zum Spitzentanz am Felsen. Aber ausreichend Schutz zum Endurieren

  • Scheinwerfergehäuse aus Glasfaser für 130 mm  H4 Scheinwerfereinsatz
  • Scheinwerferhalterungen aus Kohlefaser
  • Tachohalterung aus Kohlefaser mit Umschalter für Tageslichtscheinwerfer und Aus
  • tiefer gelegte Beifahrer-Alu-Fußrastenhalter und Alu-Fußrasten
  • diverse Auspuffblenden/Hitzeschutz aus Kohlefaser
  • Chokerhebel/Handling verbessert, lässt sich jetzt g’scheid  fixieren
  • Tagesscheinwerfer, 10 W, Hallogen
  • abbaubares Soziusbankerl, 40mm hoch. Wird übers Rahmenheck geschoben. Mittels Zentralschraube sekundenschnell an- und abbaubar. Rastentieferlegung und höheres Bankerl ergibt ein Mehr an Beinstreckung von ca.120mm. Sitzposition sieht nicht so affig aus und ist auch angenehmer fürs Beifahrerhaxerl. Die Doppelsitzbank wird nicht mehr verwendet.
Auspuff (Individuell) Cockpit (Individuell) Heckansicht (Individuell)

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  • Weitere Umbauten, wie schon oft beschrieben:
    • Vergaser, Hauptdüse, Schieberbohrung
    • Abgasrückführung und Ventil ausgebaut
    • flaches Sportheck
    • Neopren-Gabelschutz
    • X-Racing Auspuff mit modifiziertem DB-Killer aus Alu, innen konifiziert, für besseres Strömungsverhalten und weniger Abgasrückstau. Motor läuft kühler, Innen-Dm. 25 mm
    • höherer Lenker, 150 mm, mit Querstrebe für’s GPS
    • vorderer Kotflügel höher gelegt
    • Magnetschalter beim Kupplungshebel stillgelegt und Kabel überbrückt
    • alle entbehrlichen Plastics abgebaut
Lampe (Individuell) links (Individuell) Beifahrerraste (Individuell)

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Noch a bissl was Allgemeines:

Es ist sinnlos von mehr PS zu träumen. Diese Konstruktion verträgt ein Mehr an PS definitiv nicht. Die Rahmensteifigkeit ist mäßig. Die Performance der Federelemente bekannter Weise unter jeder Sau. Das Erlangen einer 2-Personen-Zulassung ist bemerkenswert. Der verbaute Vergasertyp, eine simple Benzinsprüheinrichtung. Nach diversen Spielereien mit der Leerlauf-Gemischschraube letztendlich ein akzeptables Ansprechverhalten herausgearbeitet. Aber da soll’s ja um 300 Euronen was besseres geben. Der verarbeitete Kunststoff hat sicher schon den dritten Verarbeitungsdurchgang hinter sich.

Jedoch, sobald man bereit ist seinen Fahrstil zu ändern, techn. Nachsicht zu üben und drauf verzichtet Schotterpisten mit 120 entlang knallen zu müssen, macht man die Entdeckung, des stresslosen Endurowanderns. 16 PS können am Papier 50 PS nicht ersetzen. In der Praxis schon, je nach Einsatzbereich. Für mich auch eine neue Erfahrung, den Großenduros in vielen Passagen um die Ohren zu fahren. Natürlich wie immer, Können- und geländeabhängig.
Erwähnt sei noch, dass ich auch eine KTM 450 EXC R aus 2008 besitze. Davor hatte ich auch immer wieder KTM’s. Jetzt nach über 4000 km mit der Alp, bewegt im artgerechten Einsatzbereich, auch Asphalt finde ich den Spaßfaktor sehr, sehr hoch. Möchte das Ding nicht mehr missen. Wurde im Großen zu meinem Standardmoped. Der Spaßfaktor bei beiden Maschinen, bewegt im jeweils artgerechten Gelände, ist bei beiden Maschinen gleich groß/hoch. Vergleiche und Bewertungen anzustellen, die das eine oder andere Mofa in den Vorder- oder Hintergrund rücken sind nicht zulässig, nicht fair. Sind doch zwei sehr unterschiedliche Konzepte.

Motorschutz (Individuell) Motorschutz2 (Individuell) rechts (Individuell)

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Der wartungsarme Motor macht auch viel Freude. Dass sieht bei der Konkurrenz ganz anders aus. Möchte im Urlaub Mopedfahren und net servieren. Kette nachspannen, schmieren und Lufi kontrollieren/reinigen sollte doch das Äußerste sein, was getan werden muss. Ölverbrauch nicht erwähnenswert. Vielleicht 0,1 L auf die über 4-tKm.

Und überhaupt, für 4.000 Euronen, hat da niemand zu meckern. Das Ding ist es Wert.

Das Werk sollte man quälen, zumindest bei den Federelementen Zubehöralternativen anzubieten. Darf ja was kosten. Die diversen Spielereien an der Gabel erhöhen zwar persönlich die technische Bildung und erweitern den Horizont, verbessern jedoch die Situation nicht wirklich.

Nach zwei Monaten Griechenland haben auch kapitale Stürze keine nachhaltigen Schäden verursacht, (nur ein verbogener Schalthebel). Oder auch nur Glück gehabt, (diesmal). Im Bereich der Benzinhahnverschraubung wurde der Tank undicht. Konnte mit Silicon dauerhaft gedichtet werden. War ein Garantiefall. Ansonsten ist bisher nix kaputt geworden. Dauerquietschen im Bereich der hinteren Federbeinumlenkung wurde durch oftmaligem Gebrauch von Ölspray letztendlich beseitigt.


Heinzelmann

 

Sitzhöcker (Individuell) Sitzhöcker2 (Individuell) vorne (Individuell)

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